INTERNAL POWER UND AIKI

„Internal Power“ und „Aiki“ steht für die Methoden der „Inneren Kampfkünste“.

Das ist das was Morihey Ueshiba angewendet hat und was ihn so stark gemacht hat, dass er als unbesiegbar galt. Es handelt sich dabei um die Arbeit mit den sogenannten Faszienmeridianen innerhalb des eigenen Körpers und um die veränderte innere Koordination der eigenen Bewegungen, die die „äußeren“ Formen die wir im normalen Training erlernen erst wirksam und effektiv machen.

Wir erlernen in den ersten Jahren Soloübungen die den Körper formatieren und die die Anwendung der Aiki-Methoden vorbereiten.

Die Nutzung und das Training der Methoden im Aikido oder anderen Kampfkünsten kann erst geübt werden wenn eine gute und sichere Basis der Aikidotechniken beherrscht wird.

KYU SHO

Kyusho ist die Lehre der Vitalen Punkte im Körper. Das System der Akkupunkturpunkte und -meridiane dient hierbei als Leitfaden. Das Wissen über die Anatomie und die Funktion dieser Punkte kann sowohl in der Kampfkunst, als auch in der Heilkunst benutzt werden. Bei uns heißt das eben die Anwendung innerhalb der Formen des Aikido. Zielsetzung ist zum einen eine verbesserte Wirksamkeit der Aikido-Techniken im Hinblick auf Selbstverteidigung als auch ein besseres Verständnis von allgemeinen Kampfsituationen indem man lernt wo die Ziele eines Angriffs liegen können.
Wir behandeln aber auch die heilenden Wirkungen und Reanimationstechniken, die bei alltäglichem Unwohlsein oder bei Unfällen hilfreich sein können.
Zugegeben, es kann schmerzhaft werden wenn man sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzt. Für unser Training gilt aber der Leitsatz, dass wir erst behutsam uns das Verständnis der Punkte ertasten werden um später mit möglichst wenig Krafteinsatz die Verteidigungstechniken einzuüben.
Wer sich dafür interessiert kann sich die Sache 3 mal anschauen. Danach sollte aber eine zuverlässige Anwesenheit im Kurs möglich sein, da das Wissen systematisch aufgebaut wird.

Der Einstieg ins Kyusho ist  immer im Januar und im September möglich; die Teilnahme ist nur möglich wenn man zu (fast) allen Trainings des Semesters kommen kann (und auch kommt), da die Lehrinhalte aufeinander aufbauen und ein regelmäßiges Üben die einzige Möglichkeit ist kyusho wirklich zuerlernen.

WAS IST AIKIDO?

WAS IST AIKIDO?

Was ist Aikido?

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die man auch als Charakterschule bezeichnen könnte. Wer Aikido macht, begegnet beim Training neben seinem Übungspartner vor allem sich selbst und lernt auf der Matte neue Formen des Umgangs mit sich und anderen kennen. Idealerweise überträgt der Aikido Schüler die Prinzipien des Aikido auch in seinen Alltag. Diese könnte man so zusammenfassen: „wer nicht kämpft, hat schon gewonnen“ und „lieber sich befreunden, als bekämpfen“.

Morihei Ueshiba
Photo: Photos8.com
Aikido ist eine sehr ästhetische Kunst. Betrachtet man die Übungen von außen, so sieht man spiralförmige Bewegungen, die in sanftem Abrollen oder elegantem zu Boden gleiten eines der beiden Partner enden, es scheint alles abgesprochen und kaum zu glauben, daß man es mit einer sehr effektiven Kampfkunst zu tun hat.

Aikido macht Spaß. Sicherlich ist Aikido nichts für jeden, aber es kann in der Tat süchtig machen, nach mehr Bewegung und vor allem nach mehr Kontakt. Ein Phänomen, das schwer zu beschreiben ist, aber wer es einmal geschnuppert hat, möchte mehr davon; ohne viel zu reden, kommuniziert man mit dem Übungspartner, arbeitet sich aneinander ab, lernt voneinander, tauscht sich aus und ist am Ende des Training zwar erschöpft, aber glücklich.