AIKIDO LEHRGANG mit TAKESHI YAMASHIMA

AIKIDO LEHRGANG mit TAKESHI YAMASHIMA

7th Dan Aikikai | Japan

Ort:
Aikido Dojo Darmstadt
Hochstr.7
64283 Darmstadt
Termine:
Samstag 09. November 2019 10:00 bis 12:00 und 14:30 bis 16:00
Sonntag 10. November 2019 09:30 bis 11:00 und 13:30 bis 15:00
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich



Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Lehrgangskosten:
Einheit 20,00 €
Lehrgang 70,00 €

Bitte beachtet die weiteren Trainingseinheiten:

Donnerstag 07.11.2019 19:30 bis 21:00 Aikido Gemeinschaft Heidelberg e.V Adresse
Freitag 08.11.2019 18:30 bis 20:00 Aikido Dojo Mannheim Adresse

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Aikido Einsteigerseminar Tag 3

Tag 3

Ein besseres Leben – innere Haltung – heitere Gelassenheit

Fight or flight- Kämpfen oder fliehen, das sind unsere natürlichen Reaktionen angesichts von Angriffen und Bedrohungen.
In diesem Seminar lernst du wie du eine starke aber auch entspannte innere Haltung gegenüber schwierigen Herausforderungen entwickeln und auch aufrechterhalten kannst. In Partnerübungen lernt sowohl der „Angreifer“ als auch der „Verteidiger“ viel darüber, wie man auf gewaltfreie Art für alle Beteiligten einen Gewinn erzielen kann. Im Leben gibt es oft Konfliktsituationen, in denen man sich entscheiden muss ob man flüchten soll oder angreifen. Oft kann man aber nicht Ausweichen und um anzugreifen ist der Gegner zu stark. Das sind die Augenblicke des Lebens die uns als Traumata lange belasten, an denen wir zu zerbrechen drohen.


Auf diese Situationen bereitet sich der Budoka durch ausdauerndes und konzentriertes Üben vor. Nicht Flucht, nicht Angriff, nicht Totstellen oder in Panik verfallen. Budo geht einen anderen Weg. Standhalten und Haltung bewahren, den eigenen Raum ausfüllen, nicht vor der Kraft des Angriffs fliehen, aber auch nicht gegen die Kraft des Angriffs gehen. Der Konflikt bleibt außerhalb meines Raumes, ich bewege mich frei und unabhängig vom Angreifer, gehe stets meinen eigenen Weg, mein Geist, meine Gefühle, mein Körper miteinander verbunden und nicht angreifbar, weil der Kraft des Angreifers nicht widerstanden wird, sondern weil ich diese auflöse.
Mit Worten beschrieben, bleiben viele Fragezeichen.

Yamaguchi Seigo sensei the 30th All Japan Aikido Demonstration

Daher Üben wir körperlich, ganz konkret, hier kommt der Faustschlag/das ist meine Aktion/ das ist die Wirkung. Die zugrunde liegenden Prinzipien und Methoden entwickeln mit der Zeit eine Resonanz im Gefühlsleben und im Geist, sie werden auf einer tieferen Ebene verstanden und zu Lebensprinzipien. Das Kämpfen hat ein Ende und damit auch das Siegen oder Verlieren. Denn darum geht es nicht im Leben, es geht um das Spiel das gespielt werden muss, mit den anderen Menschen um uns herum, damit wir Erkenntnis sammeln können und uns entwickeln.
Wer es schafft mit dieser Haltung und diesen Prinzipien sein Leben zu führen, kann getrost in heiterer Gelassenheit allem entgegentreten was kommen mag.


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AiKiDo-Einsteigerseminare im Dojo Mannheim

Siegen ohne zu kämpfen – Die Budo-Philosophie mit praktischen Übungen

Anhand von praktischen Übungen mit und ohne Partner wird spürbar und verständlich worum es beim AiKiDo geht und wie sich der Weg des Budo anfühlt. In den Einsteigerseminaren an 3 Tagen, soll sich jeder Teilnehmer nach seinen individuellen Voraussetzungen ausprobieren und auch anstrengen. Budo ist eine Lebensphilosophie aber auch Körperarbeit (Aikido), ganz konkret.

BUDO heißt, einen Unterschied zu machen, täglich sich darin zu üben, eine bessere Version von sich selbst zu werden. Es ist der Weg zu einem möglichst guten Leben, für dich selbst und für die Menschen um dich herum. BUDO ist eine innere Haltung zum Leben, gegenüber den Herausforderungen und Schwierigkeiten die dem Menschen auf seinem Weg von der Geburt bis zu seinem Tod ständig bedrängen und fordern. Der Budo-Übende sucht die Haltung der Freiheit, der Spontaneität und des leidenschaftlichen Selbstausdrucks. Budo ist ein Spiel ohne Grenzen, alles ist enthalten, von höchstem Glück bis zu schmerzhaftestem Verlust und bis zum Tod. Das ist ernst nach menschlichen Maßstäben, aber immer noch ein Spiel das wir alle spielen müssen, es gibt letztlich kein Ausweichen. In den Budo-Künsten wie AIKIDO wird geübt erforscht und verinnerlicht, jederzeit die Freiheit der Handlung und der Gedanken zu bewahren, Selbstverantwortung zu übernehmen und kreative Lösungen zu finden. Das Ziel ist ein gutes und sinnvolles Leben für sich und Andere.

Unser Termine




jeweils um 19:00 bis 21:00

im
Dojo Mannheim
C7,7
68159 Mannheim
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Aikido Einsteigerseminar Tag 2

Tag 2

Waffen: Schwert, Stock, Messer, Naginata

Neben der Arbeit mit der „leeren Hand“, Üben wir uns auch im Umgang mit verschiedenen „Waffen“. Diese sind in unserem Training reine Übungsgeräte (aus Holz). Sie dienen dazu den Fokus zu erzeugen und zu schärfen für die möglichen Handlungsstrategien und Bewegungsmuster. Die Arbeit mit den Waffen verdeutlicht einzelne Prinzipien. Wie unter einer Lupe werden sie besser sichtbar und verständlich. In diesem Seminar erlernst du einfache Katas (festgelegte Folgen von Bewegungen) mit verschiedenen Waffen. Damit beginnst du deinen Körper zu formatieren und für komplexere Koordinationsmuster vorzubereiten.

Wir machen hier keine Ausbildung im bewaffneten Kampf, es geht in unserem Training nicht darum Kämpfer auszubilden die in aggressiven Auseinandersetzungen siegen sollen. Das Waffentraining hilft die Prinzipien des Budo und des Aikido besser und klarer zu verstehen und den Körper zu entwickeln der dann in der Lage ist „Ki“, die geheimnisvolle unwiderstehliche Kraft zu erzeugen.


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Aikido Einsteigerseminar Tag 1

Tag 1

AIKIDO
Kampfkunst – Selbstschutz – Spiritueller Weg

Ueshiba Morihei
* 14. Dezember 1883
† 26. April 1969

Aikido ist eine Kampfkunst. Da gibt es Techniken und Strategien, da wird ein Angreifer zu Boden geworfen oder in einem festen Griff fixiert. Das ist sozusagen ein Handwerk. Durch wiederholtes üben schafft man das Gefäß in dem das Aiki-Wissen gesammelt werden kann. In diesem Seminar erhältst du Einblick in die Techniken des Aikido. Du wirst in die „Spielregeln“ im Dojo (Übungsraum) und auf den Tatami (Judomatten) eingeführt und wendest einfache Techniken gegen langsam und achtsam vorgetragene Angriffe an. Wie der Maler Leinwand, Pinsel und Farben benötigt um daraus etwas zu machen was dann aber mehr ist als nur Farbkleckse, nämlich ein Kunstwerk, so benutzen wir unsere Körper um im Zusammenspiel mit dem Partner etwas Größeres zu erzeugen.

Das hat nichts mit Akrobatik oder Tanz zu tun, es sind keine Kunststückchen die gemacht werden, es ist eine körperliche und spirituelle Handlung die spontan entsteht, im Hier und im Jetzt, als Ausdruck einer Begegnung von zwei oder mehreren Menschen auf dem Weg durchs Leben. Und dennoch sind die erlernten Formen eben auch Selbstverteidigungstechniken die, wenn sie konsequent angewendet werden zum Selbstschutz dienen können. Jede Form, jedes Prinzip trainieren wir auf drei verschiedenen Ebenen: zuerst wird die äußere Form erlernt, dann das Prinzip erforscht und geklärt, und letztlich die effektive Anwendung gegen die konkrete Bedrohung eingeübt. Das Ergebnis ist ein grundsätzliches und klares Verständnis und letztlich ein spiritueller Erkenntnisgewinn.

Takeshi Yamashima Sensei * 12. September 1941

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Finale und Highlight

Finale und Highlight

In Fujiyoshida haben wir die weltberühmte Pagode mit Blick auf den Fuji besucht.

Leider hat der Fuji uns nicht den Gefallen getan und sich von seiner Wolkenmütze befreit. Aber der Ausblick war es schon Wert.

Nach diesem touristischen Hotspot haben wir uns Richtung Hakone bewegt. Mit der Seilbahn sind wir über die Schwefelfelder zum Lake Ashi gegondelt.

Im Anschluss haben wir unsere letzte Etappe in Angriff genommen. MANAZURU. Mit großer Freude wurden wir empfangen und durften auch gleich das unvergleichliche Abendessen genissen.

Wer Japan erleben will, der muss im Marunaka in Manazuru gewesen sein. Danke Hashimoto San für die immer wieder sensationelle Bewirtung.

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Die Krähenburg und der Fuji

Die Krähenburg und der Fuji

Das gestrige Highlight war die Krähenburg in Matsumoto. Einen japanische Burg aus dem, 16th Jahrhundert, die noch in Ihrer ursprünglichen Struktur erhalten ist.

Beim Rundgang durch die wirklich imposante Burg, bekommt man einen sehr guten Eindruck über das karge und harte Leben der Samurai. So eindurcksvoll die Burg nach aussen erscheint, so spartanisch ist ihr inneres.

Nicht umsonst waren die Bergsamurai gefürchtet. Diese Leben formt bestimmt, einen besonderen Typ Mensch. Wobei die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft dieser Menschen einfach überwältigend ist.

Nach einer kurzen Pause mit neuer Energie haben wir uns auf dem Weg Richtung Fuji gemacht. Die Nacht in einem typisch japansichen Onsen hat auch uns etwas von dem Leben der Samurai erfahren lassen.

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Das alte Japan

Das alte Japan

Guten Morgen aus Matsumoto. Gestern sind wir auf den Pfaden der alten Samurai in Tsumago-juku gewandert und haben die japanische Version von Rottenburg ob der Tauber besucht. In einer Poststation haben wir bei einer Führung einen Einblick in das harte Leben einer Samuraifamilie gewinnen können. Das Schwiegermutterthema scheint ein internationales zu sein.😂 Die arme durfte nicht auf den Tatamis sitzen, sondern musste auf harten Holz und im Rauch ihren Platz einnehmen.

Heute geht es zur Krähenburg in Matsumoto und dann Richtung Fuji. Es wartet wie immer ein spannender Tag auf uns.

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Grüner Tee und Ninja

Grüner Tee und Ninja

Stück für Stück kommen wir unserem Ziel Manazuru näher. Mit jeder Etappe lernen wir neue Seiten von Japan kennen. Nach dem wir die Teeplantagen in der Präfektur Mie angesehen haben hat es uns nach Iga verschlagen.

Im Anschluss an die Wanderung durch die Teeplantagen sind wir weiter in die Stadt Iga gefahren. Die Hauptstadt der Ninja. In Inga bestaunten wir die Burg Ueno, welche das klassische Bild von Japan symobolisiert. Mit Iga ist fest der Name von Hatori Hanzo verbunden. Einem treuen Vasallen der Togugawa.

Nächstes Etappen Ziel war dann das Miho Museum mit seiner bewundernswerten Ausstellung. Living in Zen and the Daitokuji Ryokoin Heritage.

Morgen geh es weiter.

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